F.A.S.I. - NEWS


Aktuelle Reise- und Sicherheitswarnungen

des Auswärtigen Amtes

ab 01.11.2012










12. April 2013   Peru       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Die Möglichkeit der Nutzung deutscher EC-Karten an peruanischen Geldautomaten ist derzeit stark eingeschränkt. Mit EC-Karten des „V-Pay“-Systems sind grundsätzlich keine Barabhebungen möglich, und an vielen Geldautomaten in Peru funktionieren derzeit auch EC-Karten des „Maestro“-Systems nicht. Es wird deshalb empfohlen, auch auf alternative Zahlungsmittel (z.B. Kreditkarten mit PIN-Nummern für Barabhebungen) zurückzugreifen.



10. April 2013   Ägypten       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.

 

Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.



09. April 2013   Äquatorialguinea       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktueller Hinweis

 

Am 26. Mai 2013 sollen Parlamentswahlen stattfinden. Der Wahlkampf hat bereits begonnen. In diesem Zusammenhang wird empfohlen, sich von eventuellen Menschenansammlungen fernzuhalten. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass am Wahltag selbst ein landesweites generelles Fahrverbot gelten wird.



09. April 2013   Sudan       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Dringende Sicherheitshinweise für die Region - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.



25. März 2013   Senegal       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Dringende Sicherheitshinweise für die Region - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.

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22. März 2013   Island       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Der Einsatz von Suchtrupps (häufig mit  Helikoptern) nach Touristen, die den isländischen Rettungskräften oder der Deutschen Botschaft in Reykjavik  von Verwandten, Mitreisenden oder Herbergseltern als vermisst gemeldet werden, verursacht regelmäßig großen finanziellen und personellen Aufwand.

Vor allem Individualreisende werden daher dringend gebeten, sich regelmäßig und verlässlich bei Kontaktpersonen zu melden und Abweichungen von angekündigten Reise- oder Wanderrouten zeitnah auch bei einer gebuchten Unterkunft am nächsten Zielort bekannt zu geben.

 

Auf der mehrsprachigen Internetseite Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.safetravel.is oder Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.icesar.com des isländischen Rettungsdienstes ICE-SAR können darüber hinaus allgemeine Sicherheitshinweise abgerufen werden. Reisende können dort auch die beabsichtigte Reise- oder Wanderroute hinterlegen. Unangekündigte Abweichungen verursachen den Einsatz von Rettungskräften.

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22. März 2013   Zentralafrika       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Reisewarnung

 

Angesichts hoher Sicherheitsrisiken und wiederauflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik .


22. März 2013   Honduras       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Die Woche vor Ostern ist Hauptreisezeit in Honduras. Hotels, Flüge und Busse sind ausgebucht. Reservierungen werden daher empfohlen.

 

In dem touristischen Zentrum von Copán Ruinas und an den Stränden von Tela und La Ceiba und im Naturpark Pico Bonito häufen sich Überfälle auf Touristen. Es sollte nach Möglichkeit vermieden werden, Kameras, Mobiltelefone und andere Wertsachen sichtbar zu tragen. .


13. März 2013   Kolumbien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Aktuelle Hinweise

 

Die Guerillagruppe ELN hat Ende 2012/Anfang 2013 im Departement Norte de Santander (Region Catatumbo) und im Süden des Departments Bolivar mehrere Personen entführt, darunter mehrere ausländische Staatsangehörige. Zwei deutsche Entführte wurden Anfang März freigelassen. Insbesondere in der Grenzregion zu Venezuela ist daher von einem hohen Entführungsrisiko auch für ausländische Staatsangehörige auszugehen .


13. März 2013   Saudi Arabien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Aus Sicherheitsgründen wird von Reisen in das Grenzgebiet zum Jemen abgeraten.



11. März 2013   Frankreich       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Zur Begegnung von terroristischen Drohungen gilt in Frankreich der Plan "Vigipirate", der insgesamt vier Alarmstufen mit unterschiedlich intensiven Maßnahmen vorsieht.

 

 

08. März 2013   Tanzania       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise 

Die Wahlen in Kenia sind bislang weitgehend friedlich verlaufen. Nach den Zwischenfällen in Mombasa vom 3.und 4. März ist es zu keinen weiteren  Sicherheitsvorfällen gekommen. Die Verkündung der endgültigen Wahlergebnisse für die Präsidentschaftswahl wird für den frühen Abend des 8. März erwartet.

Es ist möglich, dass die Präsidentschaftswahl bereits im ersten Wahlgang mit einem sehr knappen Ergebnis entschieden wird. Ein solch knappes Ergebnis kann zu Unmut bei den Anhängern des unterlegenen Kandidaten führen, der sich eventuell auch in nicht friedlicher Weise entladen könnte.

Vor diesem Hintergrund sollten die Medienberichte über die weitere Auszählung der Stimmen aufmerksam verfolgt werden. Für die kommenden Tage wird empfohlen, möglichst zu Hause oder in der Nähe des Hauses zu bleiben und Reisen im Lande auf das Nötigste zu beschränken.

Deutsche, die sich in Kenia aufhalten sollten sich, abhängig von den weiteren Entwicklungen darauf einstellen, das Haus oder Hotel aufgrund der Verschärfung der Sicherheitslage nicht verlassen zu können, oder darauf, dass sich die Versorgungslage ggf. vorübergehend verschlechtert. Es wird vorsorglich empfohlen, auf ein geladenes Mobiltelefon zu achten und stets über eine Reserve an Bargeld zu verfügen.

Es ist nicht auszuschließen, dass Reisen im Lande, auch ggf. das Erreichen bestimmter Stadtbezirke innerhalb größerer Städte, aufgrund von Gewaltausbrüchen unmöglich werden.

 

Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen und Entführungen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz. Am 11. September 2011 wurden zwei britische Staatsangehörige in einer Ferienanlage nördlich von Lamu, nahe der Grenze zu Somalia, überfallen. Der Mann wurde getötet, die Frau nach Somalia verschleppt, sie kam erst am 21. März 2012 wieder frei. Am 1. Oktober 2011 wurde eine Französin von ihrem Privathaus auf Manda Island (gegenüber Lamu Island) von einer Gruppe entführt und ebenfalls nach Somalia verschleppt, wo sie zwischenzeitlich verstarb. Beide Angriffe wurden auf dem Seeweg mit Schnellbooten durchgeführt. Die kenianischen Sicherheitsbehörden haben danach ihre Präsenz in der genannten Region deutlich verstärkt, die Sicherheitslage hat sich etwas gebessert.

 

Reisen, die näher als etwa 60 km an die somalische Grenze heranführen, sollten vor dem Hintergrund der kenianischen Beteiligung an militärischen Operationen gegen die al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias sowie angesichts der fortgesetzten Gefahr von Überfällen somalischer Banditen weiter vermieden werden (dies schließt Kiwayu und Küstenregionen nördlich von Pate Island ein). Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wird auch vom Besuch des Flüchtlingslagers Dadaab dringend abgeraten.

 

Die somalische al-Shabaab-Miliz droht in Reaktion auf die Beteiligung des kenianischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia mit Vergeltungsaktionen in Kenia. Seit Oktober 2011 kommt es vor allem im Nordosten Kenias (Dadaab, Gerille, Mandera, Wajir), aber auch in Nairobi und Mombasa bzw. der angrenzenden Küstenregion zu in der Mehrzahl kleineren Anschlägen bei denen Verletzte aber auch Todesopfer zu beklagen sind.

 

Am 27.08.2012 wurde ein von den VN wegen Unterstützung der terroristischen Gruppe al-Shabaab mit Sanktionen belegter islamistischer Geistlicher unter bislang ungeklärten Umständen in Mombasa erschossen. Sein Tod hat in einigen Stadtvierteln von Mombasa gewaltsame Ausschreitungen ausgelöst (v. a. gegen Polizeistationen, aber auch gegen Kirchen und Geschäfte). Die Touristenzentren sind bisher nicht betroffen. Die radikalislamische al-Shabab hat kenianische Muslime nunmehr zu Vergeltungsaktionen gegen alle "Ungläubigen" aufgerufen. Vor diesem Hintergrund sollten Deutsche aktuell ganz besondere Vorsicht walten lassen und Menschenansammlungen meiden.



06. März 2013   Tanzania       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Auf der dem Festland Tansanias vorgelagerten Inselgruppe Sansibar kam es im Februar 2013 zu gewaltsamen Übergriffen und Brandanschlägen auf christliche Einrichtungen sowie zur Ermordung eines geistlichen Würdenträgers. Insbesondere in der Osterzeit wird auf Sansibar zu Wachsamkeit auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten.

 

Reisenden wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden




06. März 2013   Guinea       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Seit dem mit den geplanten Parlamentswahlen im Zusammenhang stehendem Protestmarsch vom 27.02.2013 in Conakry gibt es täglich immer wieder Akte des Vandalismus; auch nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Häuser und Geschäfte verübt. Die Sicherheitskräfte versuchen, dies mit Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr, von streunenden Kugeln getroffen zu werden, steigt. Es wird dringend davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto (insbesondere den großen Markt Madina), Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen oder auch nur zu durchqueren. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.

 

Wegen der militärischen französischen Intervention in Mali sowie der guineischen Beteiligung an dieser Intervention, können Vergeltungsakte einzelner islamistischer Gruppen gegen Staatsangehörige der EU auch in den Nachbarstaaten nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Darüber hinaus sollte von nicht notwendigen Reisen und Aufenthalten im guineisch-malischen Grenzgebiet abgesehen werden


05. März 2013   Ägypten       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.

 

In der Innenstadt von Kairo und in anderen Städten Ägyptens kommt es seit Monaten immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen. Vor diesem Hintergrund wird daran erinnert, dass Reisenden in Ägypten allgemein dringend empfohlen wird, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten


05. März 2013   Bangladesh       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Im Vorlauf zu den für den Jahreswechsel 2013/2014 vorgesehenen Parlamentswahlen ist während des gesamten laufenden Jahres mit regelmäßigen landesweiten Generalstreiks („Hartal“) zu rechnen, zu denen von politischen Parteien, religiösen und anderen Gruppierungen aufgerufen wird. Im Rahmen dieser Streiks kommt es üblicherweise zu gewalttätigen Demonstrationen und Protesten mit Gefahr für Leib und Leben. Am 4. März wurde ein Bombenanschlag vor einem Hotel in Dhaka verübt, in dem sich regelmäßig auch Ausländer aufhalten. Mit einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage in weiten Teilen des Landes ist zu rechnen, wobei Orte und Zeitpunkte plötzlicher Konfrontationen nicht vorhersehbar sind. Die laufenden Kriegsverbrecherprozesse erzeugen bei jeder weiteren Urteilsverkündung starke Spannungen, die sich regelmäßig in Ausbrüchen von Gewalt entladen.

 

Von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Bangladesch wird abgeraten. Dies gilt insbesondere für Personen, die nicht mit Bangladesch vertraut sind. Sie sollten sich - ebenso wie landeskundige Reisende -vor Eintreffen über die tagesaktuelle Sicherheitslage informieren. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Besondere Vorsicht ist nach den wöchentlichen Freitagsgebeten zwischen 13.00 Uhr und Sonnenuntergang


03. März 2013   Malaysia       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Es besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in den östlichen Bezirken des ostmalaysischen, auf Borneo gelegenen Bundesstaats Sabah. Aufgrund der augenblicklich unübersichtlichen Lage und einer nicht auszuschließenden Gefährdung auch von Touristen wird bis auf weiteres von nicht absolut notwendigen Reisen in die Distrikte Tawau, Semporna, Kunak, Lahad Datu, Kinabatangan und Sandakan abgeraten.

 

Malaysia ist ein multiethnisches und multireligiöses Land mit starker islamischer Prägung. Hierauf sollten Sie Rücksicht nehmen und örtliche Gepflogenheiten (z.B. auch Kleidung, Verhalten) respektieren


19. Februar 2013   Grossbritannien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Im Hinblick auf Terrorgefahren im Zusammenhang mit der Lage in Nordirland („Irish-related terrorism“) haben die britischen Sicherheitsbehörden unterschiedliche Warnstufen festgesetzt: für Großbritannien gilt die Stufe „moderate“, d. h. ein terroristischer Anschlag ist möglich, aber nicht wahrscheinlich („possible but not likely“); dagegen gilt für Nordirland selbst die Warnstufe „severe“; d.h. es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit eines terroristischen Anschlags.

 

Im Hinblick auf  Gefahren im Zusammenhang mit dem internationalen Terrorismus gilt landesweit die Stufe „substantial“.

 

Die britischen Behörden rufen dazu auf, gegenüber der Terrorgefahr wachsam zu sein, insbesondere auf verdächtige Taschen in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie auf andere mögliche Anzeichen terroristischer Handlungen zu achten.

 

Auskünfte über Sicherheitsvorkehrungen erteilt das Home Office unter der Telefonnummer +44 20 7035 4848 sowie unter www.homeoffice.gov.uk/counter-terrorism/current-threat-level/

 

Auskunft zur aktuellen Lage in Bezug auf Nordirland wird über eine Rufnummer des Police Service of Northern Ireland (PSNI) +44 845 600 8000 erteilt. Wählen Sie die o.a. Telefonnummern vom Vereinigten Königreich aus an, ist die internationale Vorwahl durch eine "0" zu ersetzen. Von Irland aus ist die internationale Vorwahl durch"048" zu ersetzen


19. Februar 2013   Antigua       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung

 

Aufgrund fortgesetzter terroristischer Anschläge besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in den nördlichen Landesteilen Nigerias. Dort ist es seit 2012, zuletzt am 18.12. 2012 und am 16.02.2013, zu mehreren Entführungen von Ausländern gekommen, zum Teil mit tödlichem Ausgang für die Betroffenen.

Das Risiko von Entfü+hrungen ist in ganz Nigeria gegeben.


19. Februar 2013   Indien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Von Ende Februar bis Ende März kann es im Distrikt Darjeeling und in den umliegenden Touristengebieten des Bundesstaates West-Bengalen zu Streikaktionen kommen, die auch die touristische Infrastruktur (Verkehrswege und Läden) betreffen können. Die Streikaktionen richten sich zwar nicht gegen ausländische Touristen, diese sollten Menschenansammlungen dennoch meiden



14. Februar 2013   Antigua       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Piraterie

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie in der Ostkaribik sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.

 

Kriminalität

Wie die gesamte Region hat auch Antigua und Barbuda eine Zunahme der Gewaltkriminalität zu verzeichnen. Es wird daher grundsätzlich zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten


11. Februar 2013   Tunesien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Aufgrund der aktuellen Lage nach der Ermordung des Oppositionspolitikers Chokri Belaid am 06.02. und der angekündigten Regierungsumbildung ist in den nächsten Tagen weiterhin mit Demonstrationen in Tunis und anderen städtischen Zentren zu rechnen, die eskalieren könnten. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten weiträumig gemieden werden.

Zu erhöhter Wachsamkeit und Verfolgung der lokalen Medienberichterstattung wird aufgerufen.

 

Reisenden in Tunesien wird generell weiterhin empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Im Grenzgebiet zu Algerien und Libyen abseits der befahrenen Pisten im südlichen Sperrgebiet bestehen erhebliche Entführungsrisiken. Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen in das Gebiet südlich der Linie, die von der Grenze zu Algerien über Tozeur - Douz - Tataouine führt, wird abgeraten. Im Süden Tunesiens besteht außerdem eine militärische Sperrzone. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in diese entlegenen Gebiete eindringlich ab. Bitte beachten Sie die allgemeinen Hinweise zur Region.

 

Deutschen, die sich auch nur vorübergehend in Tunesien aufhalten, wird dringend geraten, sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amtes unter Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://service.diplo.de/registrierungav anzumelden, über welches im Bedarfsfalle Sicherheitshinweise versandt werden.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden


08. Februar 2013   Brasilien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Zurzeit werden aus dem Bundesstaat Santa Catarina erneut Überfälle auf öffentliche Verkehrsmittel, Lastwagen und Polizeieinrichtungen gemeldet. Die Überfälle ereigneten sich bislang überwiegend nach Einbruch der Dunkelheit. Obwohl die Anschläge nicht gezielt gegen touristische Ziele gerichtet sind, ist besondere Vorsicht geboten.



07. Februar 2013   Bahrain       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Aktuelle Hinweise finden Sie auch auf der Website der Deutschen Botschaft Manama unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.manama.diplo.de.

 

Die Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Stadtteilen bzw. Ortschaften mit überwiegend schiitischer Bevölkerung, auch unter Einsatz von Tränengas, halten weiter an. Von Demonstranten spontan errichtete Straßensperren (brennende Autoreifen, Öl o. ä.) können zu zum Teil zu erheblichen Beeinträchtigungen des öffentlichen Verkehrs führen.

 

Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung zu verfolgen. Dies gilt im Besonderen für die Zeit um den 14. Februar 2013, den 2. Jahrestag des Beginns der Unruhen. Oppositionelle Vereinigungen haben in diesem Zusammenhang tägliche Demonstrationen bis einschließlich 16. Februar 2013 angekündigt.

 

Am 30. Januar 2013 kam eserneut zur Explosion von improvisierten Sprengsätzen in der Innenstadt von Manama, bei der mehrere Polizisten verletzt wurden. Die bahrainischen Sicherheitsbehörden empfehlen daher, verdächtige Gegenstände keinesfalls zu berühren oder aufzunehmen, sonder unverzüglich die nächste Polizeidienststelle (Rufnummer 999) zu informieren.

 

In verschiedenen Bereichen der Innenstadt und auch außerhalb Manamas sind Sicherheitscheckpoints eingerichtet; teilweise nur temporär in den Abendstunden.

 

Angesichts der anhaltenden Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sollten Reisende auch in Bahrain in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Traditionen Rücksicht nehmen und sich von Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernhalten.  In Notfällen außerhalb der Dienstzeiten erreichen Sie den Bereitschaftsdienst der Botschaft telefonisch und per SMS unter der Nummer +973 39458537.



29. Januar 2013   Ägypten       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.

 

Seit 24. Januar 2013 halten in der Innenstadt von Kairo und in anderen Städten Ägyptens (insbes. Port Said, Suez und Alexandria) gewalttätige Ausschreitungen an. Präsident Mursi verhängte am 27. Januar 2013 den Ausnahmezustand und eine von 21.00 bis 6.00 Uhr geltende nächtliche Ausgangssperre für 30 Tage für die Gouvernorate Port Said, Suez und Ismailia. Vor diesem Hintergrund wird daran erinnert, dass Reisenden in Ägypten allgemein dringend empfohlen wird, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

29. Januar 2013   Mali       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktueller Hinweis/ Reisewarnung

 

Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den bestehenden kommerziellen Flügen verlassen. Die Gouverneure in den Provinzen wurden angewiesen, die Überlandstraßen für den zivilen Verkehr zu sperren und für Truppenbewegungen aus den Nachbarländern und Nachschubwege freizuhalten. Dies geschieht bei Bedarf sehr kurzfristig und ohne Ankündigung. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass die Landgrenzen zu den Nachbarländern geschlossen werden können. Für das gesamte Land ist der nationale Notstand und die Generalmobilmachung durch den Präsidenten am 11.01.2013 verkündet worden.

 

Auf der Zufahrt zum Flughafen Bamako befindet sich eine Straßensperre. Sämtliche Fahrzeuge, Personen und das Gepäck werden kontrolliert. Es muss mit größeren zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden.

 

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Dort finden militärische Kampfhandlungen statt. Terroristen sind weiter präsent. In dieser Region besteht für Ausländer ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen oder anderer Gewaltverbrechen zu werden oder in Kampfhandlungen zu geraten.

 

Auch die Lage in und um Bamako bleibt äußerst volatil. Durch die Verhängung des nationalen Notstands wurden Bürgerrechte zum Teil außer Kraft gesetzt. Es herrscht ein absolutes Versammlungs- und Demonstrationsverbot. Bei vereinzelten Plünderungsversuchen kam es zu Lynchjustiz.

 

28. Januar 2013   Bolivien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Die Reisemöglichkeiten können dadurch in den betroffenen Gebieten jederzeit zeitlich und räumlich stark eingeschränkt sein.

Reisende in Bolivien sollten daher die Medienberichte aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung entsprechend anpassen.

Reisenden wird dringend empfohlen, Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen im ganzen Land unbedingt zu meiden.

22. Januar 2013   Honduras       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

In dem touristischen Zentrum von Copán Ruinas und an den Stränden von Tela und La Ceiba und im Naturpark Pico Bonito häufen sich Überfälle auf Touristen. Es sollte nach Möglichkeit vermieden werden, Kameras, Mobiltelefone und andere Wertsachen sichtbar zu tragen.


22. Januar 2013   Eritrea       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktueller Hinweis

 

Vor dem Hintergrund von Berichten über einen Putschversuch in Eritrea und der derzeit unklaren Situation in der Hauptstadt Asmara und möglicherweise auch in anderen Landesteilen rät das Auswärtige Amt unter Hinweis auf die bestehende Teilreisewarnung weiterhin eindringlich von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Eritrea ab.



22. Januar 2013   Ägypten       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.

 

Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.



17. Januar 2013   Mali       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktueller Hinweis/ Reisewarnung

 

Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den bestehenden kommerziellen Flügen verlassen. Die Gouverneure in den Provinzen wurden angewiesen, die Überlandstraßen für den zivilen Verkehr zu sperren und für Truppenbewegungen aus den Nachbarländern und Nachschubwege freizuhalten. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass die Landgrenzen zu den Nachbarländern geschlossen werden können. Für das gesamte Land ist der nationale Notstand und die Generalmobilmachung durch den Präsidenten am 11.01.2013 verkündet worden.

 

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. In dieser Region besteht für Ausländer ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen oder anderer Gewaltverbrechen zu werden.

 

Seit dem Eingreifen französischer Truppen ist es zu heftigen bewaffneten Auseinandersetzungen insbesondere im Gebiet um die Stadt Konna, aber auch bei Mopti und zu Luftangriffen auf Gao, Douentza, Leré und Timbuktu gekommen. Die Ortschaft Diabali (Provinz Ségou) ist von islamistischen Rebellen eingenommen worden. Mit einer Ausweitung der Kampfhandlungen muss gerechnet werden, insbesondere wenn die Unterstützungstruppen der ECOWAS-Staaten aus der Region in den nächsten Tagen eintreffen.

 

Nachdem sich die  Lage im dichter besiedelten Südwesten Malis nach dem Militärputsch vom 21./22.03.2012 zunächst trotz der Verhaftung des Premierministers der Übergangsregierung am 10.12.2012 durch Armeekreise sowie der Rücktritt seiner gesamten Regierung am 11.12.2012 etwas stabilisiert hatte, kam es ab dem 07.01.2013 zu Zusammenstößen zwischen islamistischen Extremisten und dem malischen Militär in der Region Mopti welche nunmehr unter der o. a. Beteiligung internationalen Truppen ihre Fortführung finden.

 

Bedingt hierdurch bleibt auch die Lage in und um Bamako äußerst volatil, was nicht zuletzt die größeren, teilweise auch gewalttätigen Demonstrationen in Bamako in den letzten Tagen gezeigt haben. Durch die Verhängung des nationalen Notstands wurden Bürgerrechte zum Teil außer Kraft gesetzt. Es herrscht ein absolutes Versammlungs- und Demonstrationsverbot. Zum Teil haben sich Bürgerwehren gebildet, die Recht und Ordnung in die eigene Hand nehmen. Bei vereinzelten Plünderungsversuchen kam es zu Lynchjustiz.

 

Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen in Gesamt Mali sind weiterhin nicht abzusehen.



17. Januar 2013   Libyen       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Reisewarnung

 

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Libyen. Die Lage im ganzen Land ist weiterhin unübersichtlich. Bewaffnete Auseinandersetzungen finden vereinzelt weiterhin statt und sind jederzeit möglich.

 

Auch nach den Wahlen vom 7. Juli 2012 hat sich die Sicherheitslage nicht verbessert.

In den vergangenen Monaten kam es zu verschiedenen Sicherheitsvorfällen, bei denen auch gezielt ausländische beziehungsweise internationale Einrichtungen oder Repräsentanten angegriffen wurden.

In jüngster Zeit konnte außerdem ein starker Anstieg aller Arten der Allgemeinkriminalität, vor allem in den großen Städten, festgestellt werden, von der zunehmend Ausländer betroffen sind. Es handelt sich in erster Linie um Wohnungseinbrüche, bewaffneten Raub und das sogenannte "car-jacking", das vorwiegend auf hochwertige Fahrzeuge und Geländewagen/Sport Utility Vehicles (SUV) zielt.

 

Für deutsche Staatsangehörige gilt unverändert, dass sie sich nicht in Libyen aufhalten sollen.

 

Zeitlich begrenzte Aufenthalte, etwa zur Wahrnehmung unaufschiebbarer Aufgaben oder geschäftlicher Kontakte, können in begründeten Einzelfällen in enger Abstimmung mit der Deutschen Botschaft in Betracht gezogen werden. Bei der Planung sollten die aktuelle, regional unterschiedliche Sicherheitslage und die daraus resultierenden Bewegungseinschränkungen beachtet werden. Grundlage der Reise sollte ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept sein, wenn möglich in Zusammenarbeit mit einem vertrauenswürdigen libyschen Partner oder einer in Libyen akkreditierten Sicherheitsfirma. Es wird insbesondere empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu meiden. Zu und im Anschluss an die Freitagsgebete wird dringend geraten, öffentliche Plätze zu meiden.

 

Es wird empfohlen, bei unaufschiebbaren Reisen nach Libyen möglichst schon vor Abreise mit der Deutschen Botschaft oder dem Auswärtigen Amt Verbindung aufzunehmen und sich mit den geplanten Aufenthaltsdaten in die Deutschenliste (Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://service.diplo.de/registrierungav) einzutragen.

 

Die Deutsche Botschaft in Tripolis ist seit Ende September 2011 mit einem begrenzten Stab besetzt.

 

Konsularische Hilfe kann derzeit nur in sehr begrenztem Rahmen geleistet werden. Die staatlichen Sicherheitsorgane sind nicht funktionsfähig und können grundsätzlich keinen ausreichenden Schutz garantieren oder Hilfe leisten. Regierungstreue, aber auch unabhängige Milizen sichern Teile der öffentlichen Ordnung, sind jedoch nicht ausgebildet und wenig berechenbar. Jeder Aufenthalt in Libyen erfolgt auf eigene Verantwortung.

 

Anfragen zu Libyen können an das Auswärtige Amt Berlin, Telefon +49 30 5000 0 gerichtet werden.



17. Januar 2013   Tunesien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktuelle Hinweise

 

Reisenden in Tunesien wird generell weiterhin empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Im Grenzgebiet zu Algerien und Libyen abseits der befahrenen Pisten im südlichen Sperrgebiet bestehen erhebliche Entführungsrisiken. Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen in das Gebiet südlich der Linie, die von der Grenze zu Algerien über Tozeur - Douz - Tataouine führt, wird abgeraten. Im Süden Tunesiens besteht außerdem eine militärische Sperrzone. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in diese entlegenen Gebiete eindringlich ab. Bitte beachten Sie die allgemeinen Hinweise zur Region.

 

Deutschen, die sich auch nur vorübergehend in Tunesien aufhalten, wird dringend geraten, sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amtes unter Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://service.diplo.de/registrierungav anzumelden, über welches im Bedarfsfalle Sicherheitshinweise versandt werden.


17. Januar 2013   Senegal       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.



17. Januar 2013   Venezuela       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktuelle Hinweise

 

Derzeit wird in Venezuela häufig zu Demonstrationen aufgerufen, sowohl in Caracas, als auch in der Provinz. Reisende und in Venezuela ansässige Deutsche sollten sich weiterhin von Menschenansammlungen fernhalten, die Nähe von jederzeit möglichen Demonstrationen vermeiden und die nachstehenden landesspezifischen Sicherheitshinweise beachten.



16. Januar 2013   Indonesien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktuelle Hinweise

 

Mehrere Vulkane in Indonesien sind gegenwärtig aktiv. In deren Nähe sollten sich Reisende nicht aufhalten, da mit erheblichen Gesundheitsrisiken gerechnet werden muss.

Reisenden in der Region wird empfohlen, das Nachrichtenbild stets aufmerksam zu verfolgen.

Aus aktuellem Anlass wird zu erhöhter Vorsicht beim Verzehr von Alkohol geraten. Mehrere Kranken- und Todesfälle nach dem Genuss von alkoholischen Getränken in den Regionen Lombok und Bali lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen.



15. Januar 2013   Frankreich       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Zur Begegnung von terroristischen Drohungen gilt in Frankreich der Plan "Vigipirate", der insgesamt vier Alarmstufen mit unterschiedlich intensiven Maßnahmen vorsieht.

 

Derzeit ist in Frankreich mit erhöhten Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen im Reiseverkehr zu rechnen. Auf Bahnhöfen und Flughäfen gibt es verstärkte Gepäck- und Personenkontrollen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr.



11. Januar 2013   Mali       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung

 

Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den noch  bestehenden kommerziellen Möglichkeiten verlassen.

 

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. In dieser Region besteht für Ausländer ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen oder anderer Gewaltverbrechen zu werden.

 

Seit dem 07.01.2013 kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Armee und extremistischen Gruppierungen in der Nähe von Mopti.

 

Die Lage im dichter besiedelten Südwesten Malis hat sich nach dem Militärputsch vom 21./22.03.2012 etwas stabilisiert, bleibt jedoch insbesondere seit den andauernden Zusammenstößen zwischen islamistischen Extremisten und dem malischen Militär in der Region Mopti volatil und unübersichtlich wie auch die Verhaftung des Premierministers der Übergangsregierung am 10.12.2012 durch Armeekreise sowie der Rücktritt seiner gesamten Regierung am 11.12.2012 verdeutlicht.

 

In Bamako kam es am 09. und 10.01.2013 zu größeren, teilweise auch gewalttätigen Demonstrationen.

 

Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen in Gesamt Mali sind weiterhin nicht abzusehen.



10. Januar 2013   Paraguay       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktuelle Hinweise

 

Die Provinzen San Pedro und Concepción gelten weiterhin als Operationsgebiet der paraguayischen Guerilla-Organisation EPP (Ejercito Popular Paraguayo), die in letzter Zeit erneut mit Erpressungen und Anschlägen in Erscheinung getreten ist.  Nicht unbedingt notwendige Reisen in diese Gebiete sollten deshalb unterbleiben.

 

In den paraguayischen Sommermonaten besteht erhöhte Denguegefahr. Weitere Hinweise finden Sie in den medizinischen Hinweisen.


11. Januar 2013   Neuseeland       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Am 21.11.2012 kam es zu einem Ausbruch des Vulkans Mount Tongariro auf der Nordinsel Neuseelands.

Infolgedessen sind Wanderwege im Tongariro National Park noch teilweise gesperrt. Besuchern des Nationalparks wird empfohlen, sich über die aktuelle Situation auf der Website des Department of Conservation (Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.doc.govt.nz) zu informieren.



11. Januar 2013   Libanon       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Landesspezifische Sicherheitshinweise sowie Reisewarnung für einzelne palästinensische Flüchtlingslager und einzelne Gebiete

 

Am 19. Oktober 2012 ereignete sich in dem zentralen Beiruter Stadtteil Ashrafieh ein Bombenanschlag mit mehreren Todesopfern, u.a. einem hochrangigen Beamten der libanesischen Sicherheitsdienste.

 

Im Jahr 2012 ist es wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Präsidenten Assad insbesondere in Tripoli, aber auch in West-Beirut und in Saida gekommen. Die Armee hat die Lage jeweils beruhigen können, allerdings bleibt die Situation, insbesondere in und um Tripoli und in Saida, angespannt.

 

Tripoli und der Norden des Landes sowie die Bekaa-Ebene sind ebenfalls die Hauptanlaufpunkte für die inzwischen mehr als 150.000 syrischen Flüchtlinge im Libanon. Auch die wegen ihrer historischen Stätten bekannte Stadt Baalbek gehört zu diesen Anlaufpunkten.

 

Bewaffnete Gruppen haben am 15.August 2012 in Beirut und der Bekaa-Ebene eine größere Zahl von Syrern im Libanon entführt. Die Aktionen richteten sich gezielt gegen syrische Widerstandskämpfer in ihrer Ruhephase auf libanesischem Gebiet. Gleichzeitig wurde erneut die Straße zum Flughafen Beirut sowie eine wichtige Verbindungsstraße in der Bekaa-Ebene von Demonstranten vorübergehend blockiert.

 

Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung ist bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.

 

Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon, in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.

 

Dringend abgeraten wird von Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Diniyye), in die gesamte Bekaa-Ebene sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel.

 

Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager, die südlichen Vororte von Beirut, konfessionelle Mischgebiete und den Norden des Landes. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten.



11. Januar 2013   Tansania       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktuelle Hinweise

 

Auf der dem Festland Tansanias vorgelagerten Inselgruppe Sansibar kam es im Jahr 2012 in Stone Town / Sansibar-Stadt wiederholt zu Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit der Polizei, ebenso seit Mitte Oktober 2012 in Teilen von Daressalam.

 

Reisenden wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Insbesondere auf Sansibar wird zu Wachsamkeit auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten.



10. Januar 2013   Mali       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung

 

Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

 

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. In dieser Region besteht für Ausländer ein hohes Risiko, Opfer von Gewaltverbrechen oder Entführungen zu werden.

 

Seit dem 07.01.2013 kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Armee und extremistischen Gruppierungen in der Nähe von Mopti.

 

Die Lage im dichter besiedelten Südwesten Malis hat sich nach dem Militärputsch vom 21./22.03.2012 etwas stabilisiert, bleibt jedoch volatil und unübersichtlich, wie die Verhaftung des Premierministers der Übergangsregierung am 10.12.2012 sowie der Rücktritt seiner gesamten Regierung am 11.12.2012 verdeutlicht. In Bamako kam es am 09. und 10.01.2013 zu größeren Demonstrationen.

Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen sind weiterhin nicht abzusehen.



08. Januar 2013   Venezuela       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktuelle Hinweise

 

Das  polarisierte politische Klima zwischen Anhängern der Regierungspartei und der Opposition hat sich verschärft

 

Am 10. Januar 2013 sind die PSUV-Wähler aufgerufen, in der Innenstadt von Caracas (zwischen Parlament und dem Präsidentensitz, Miraflores) an einer Solidaritätsbekundung für Präsident Chavez teilzunehmen. Es wird damit gerechnet, dass Tausende diesem Appell folgen.

 

Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Demonstrationen in den Tagen nach dem 10. Januar in Caracas und den Hauptstädten der Bundesstaaten stattfinden.

 

Reisende und in Venezuela ansässige Deutsche sollten sich deshalb auch weiterhin von Menschenansammlungen fernhalten, die Nähe von jederzeit möglichen Demonstrationen vermeiden und die nachstehenden landesspezifischen Sicherheitshinweise beachten.



08. Januar 2013   Russische  Föderation       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Reisebeschränkungen

 

Reisen in den Nordkaukasus: Von Reisen nach Inguschetien, Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien und Kabardino-Balkarien wird dringend abgeraten.

 

In den oben genannten Regionen besteht aufgrund von Anschlägen, bewaffneten Auseinandersetzungen, Entführungsfällen und Gewaltkriminalität ein hohes Sicherheitsrisiko.

 

Personen, die trotz der hohen Risiken in die oben genannten Regionen reisen, können bei einem Notfall nur mit eingeschränkten Hilfsmöglichkeiten der Botschaft Moskau rechnen. Kurzfristig verfügte Beschränkungen der Reisefreiheit für Ausländer sind nicht auszuschließen.

 

Der Grenzübergang Dariali / Hoher Lars an der Georgischen Heerstraße (A 301), die Nordossetien (Russland) mit Georgien verbindet sowie der Grenzübergang Samur an der Grenze zwischen Dagestan (Russland) und Aserbaidschan sind inzwischen wieder für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Allerdings können erhebliche Schwierigkeiten beim Grenzübertritt nicht ausgeschlossen werden. Insbesondere sind jedoch die Reisehinweise für den Nordkaukasus zu beachten, s. o.

 

Eine Einreise über die georgisch-russische Grenze in die georgischen Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien wird von den georgischen Behörden weiterhin als illegaler Grenzübertritt geahndet. Anderes gilt nur in besonders geregelten Ausnahmefällen und nach vorheriger Zustimmung der georgischen Regierung.



08. Januar 2013   Vereinigte Arabische Emirate  Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten wird auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zur Wachsamkeit geraten. Reisende sollten in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht nehmen.



07. Januar 2013   Indien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

In letzter Zeit sind Touristen in New Delhi und anderen indischen Städten verstärkt von örtlichen Reiseveranstaltern (vornehmlich im Stadtzentrum "Connaught Place") mit aggressiven Verkaufsmethoden zum Kauf überteuerter Reisen genötigt worden. Diese Büros geben sich regelmäßig als "staatlich anerkannt" aus, um besondere Qualität und Reputation vorzugeben. Örtliche Taxifahrer scheinen mitunter mit diesen Veranstaltern zusammenzuarbeiten und Touristen gezielt dorthin zu fahren.

Reisende sollten bei Reisebuchungen in indischen Reisebüros besonders wachsam sein. Falls in Bedrängnis, sollte auf unverzügliche Kontaktaufnahme mit der lokalen Polizei (in Delhi die spezielle 24 Stunden operierende "Tourist Police", Notruf 100) und ggf. auch der deutschen Botschaft bestanden werden. Ferner sind Touristen - besonders in Rajasthan und Goa - wiederholt auf gut organisierte Trickbetrüger hereingefallen, u.a. über das Angebot lukrativer Juwelengeschäfte.


03. Januar 2013   Guninea       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Landesspezifische Sicherheitsinweise

 

Vor dem Hintergrund der innenpolitischen Kontroverse um die bereits mehrfach verschobenen und nunmehr für den 12. Mai 2013 geplanten Parlamentswahlen muss mit Demonstrationen und Unmutsbekundungen gerechnet werden, bei denen oder in deren Folge mit gewalttätigen Ausschreitungen gerechnet werden muss. Bei Reisen nach Guinea ist daher erhöhte Wachsamkeit geboten, insbesondere sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.


03. Januar 2013   Chile       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aufgrund eines Brandes am 01.01.2013 bleibt der Grenzübergang nach Argentinien „Paso Cardenal Samoré“ in der Region „Los Lagos“ für mindestens zwei Wochen geschlossen. Nähere Informationen und alternative Grenzübergänge finden Reisende unter Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.pasosfronterizos.gov.cl



03. Januar 2013   Senegal       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.



02. Januar 2013   Ägypten       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.

 

Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.


27. Dezember 2012   Jemen       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Reisewarnung

 

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Jemen. Die Lage im ganzen Land ist weiterhin unübersichtlich. Es bestehen erhebliche Risiken durch innere Konflikte, Stammesauseinandersetzungen, Massendemonstrationen und terroristische Anschläge, die in einzelnen Landesteilen, aber auch in der Hauptstadt Sanaa, auftreten und von denen auch Unbeteiligte betroffen sein können. Zudem besteht in ganz Jemen, auch in der Hauptstadt, die Gefahr, Opfer einer Entführung zu werden.

 

Reisen in den Jemen sollten daher vermieden werden. Wer dennoch reist, muss sich der eigenen Gefährdung und der hohen Sicherheitsrisiken im ganzen Land bewusst sein. Es wird empfohlen, bei unaufschiebbaren Reisen nach Jemen möglichst schon vor Abreise mit der Deutschen Botschaft Verbindung aufzunehmen und sich mit den geplanten Aufenthaltsdaten in die Deutschenliste Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav  einzutragen. Grundlage einer Reise sollte ein tragfähiges Sicherheitskonzept sein. Vor Überlandfahrten wird dringend gewarnt.

 

Es wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu meiden.

 

Reisen auf die Insel Sokotra, die durch einen verlässlichen Reiseveranstalter vorbereitet und begleitet werden, erscheinen derzeit mit einem geringeren Sicherheitsrisiko verbunden zu sein. Bei der Zwischenlandung in Sanaa bzw. Mukalla sollte jedoch das Flughafengelände nicht verlassen werden.

 

Die deutsche Botschaft in Sanaa ist wiedereröffnet. Sie ist nur mit einem reduzierten Stab besetzt und kann daher nur begrenzt konsularische Hilfestellung leisten. Visa können derzeit nur für Antragsteller, deren Aufenthalt in Deutschland aus übergeordneten politischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder humanitären Gründen erforderlich ist, erteilt werden.

 

In Sanaa und in anderen Landesteilen Jemens kam es im Zuge der Proteste gegen das Regime von Ex-Präsident Ali Abdullah Sale 2011 mehrfach zu gewaltsamen, z. T. mit schweren Waffen ausgetragenen Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition. Auch sind Sicherheitskräfte gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen.

 

Auf Basis der am 23. November 2011 unterzeichneten Initiative des Golfkooperationsrats ist der Machtübergang durch Wahlen am 21. Februar 2012 auf den neuen Präsidenten Abdrabur Mansour Hadi vollzogen und ein politischer Transformationsprozess eingeleitet worden. Seitdem hat sich die Sicherheitslage beruhigt, wenn auch Risiken bestehen bleiben. Die staatlichen Sicherheitsorgane sind nur bedingt funktionsfähig und können im Einzelfall keinen ausreichenden Schutz garantieren.

 

In einigen Gebieten der ehemaligen Südprovinzen fanden im Frühjahr 2012 heftige Kämpfe zwischen militanten Kräften und Regierungstruppen statt; inzwischen hat die Regierung in Teilen der umkämpften Gebiete die Kontrolle zurückerlangen können. Rückschläge sind jedoch nicht auszuschließen. In der Provinz Abyan werden Minen noch auf absehbare Zeit ein hohes Risiko darstellen.

 

Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.mschoa.org dringend empfohlen.



27. Dezember 2012   Kongo       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Teilreisewarnung

 

Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.

 

Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen übergreifen (Maniema, nördliches Katanga). In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.

 

Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist außerordentlich gespannt. Hohe Kriminalität und Furcht vor einer Rückkehr der Rebellengruppe "M23" bestimmen das Bild. Kämpfe zwischen Armee und Rebellen können jederzeit wieder ausbrechen und von Nord- auch auf Süd-Kivu übergreifen.

 

Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte.

 

Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav ) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.

 

Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.

 


 

19. Dezember 2012   Togo       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise


Aufgrund innenpolitischer Differenzen kommt es immer wieder  zu Demonstrationen, insbesondere in Lomé. Dabei kann es auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.

Bei Reisen nach Lomé ist daher erhöhte Wachsamkeit geboten; insbesondere sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.

 

19. Dezember 2012   Samoa       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise


Infolge der durch den Zyklon Evan verursachten Schäden hat die Regierung für Samoa einen 30tägigen Ausnahmezustand ausgerufen. Ca. 5.000 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht, Strom und Telefon sind teilweise ausgefallen. Trinkwasseraufbereitungsanlagen wurden stark beschädigt.

 

Bei Reisen nach Samoa wird dringend geraten, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Situation vor Ort zu informieren. Den Anweisungen der Behörden vor Ort sollte Folge geleistet werden.

 

18. Dezember 2012   Fidschi       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktulle Hinweise


Infolge der durch den Zyklon Evan verursachten Schäden wurde Fidschi für 15 Tage zum Katastrophengebiet erklärt. Über 8.000 Personen sollen in Evakuierungszentren untergebracht worden sein. Zahlreiche Touristen wurden zu ihrer Sicherheit von auf anderen Inseln liegenden Ferienressorts auf die Hauptinsel Viti Levu gebracht. Es besteht aufgrund starker Regenfälle weiterhin Überschwemmungsgefahr.

 

Bei Reisen nach Fidschi wird dringend geraten, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Situation vor Ort zu informieren. Den Anweisungen der Behörden vor Ort sollte Folge geleistet werden.

 

 

17. Dezember 2012   Zentralafrikanische Republik       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung

 

Angesichts hoher Sicherheitsrisiken und zunehmender Kampfhandlungen in einigen Teilen des Landes warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik. Ausgenommen davon ist die Hauptstadt Bangui.

 

Reisen über Land

Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Vor Überlandfahrten wird im ganzen Land gewarnt, da zur Zeit eine hohe Gefahr besteht, Opfer von Gewaltkriminalität (Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden.

 

Von Spaziergängen in Bangui nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. In Bangui besteht das Risiko von Gewaltkriminalität (Einbrüche und Überfälle), die u. a. auf die andauernden Stromausfälle zurückzuführen sind. Es wird daher davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums aufzuhalten. Aufgrund jüngerer Ereignisse rät das Auswärtige Amt, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen und insbesondere Menschenansammlungen zu vermeiden.

 

Der sogenannte „Pantherhügel“ ("la Colline aux Panthères") in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und soll nur mit einer Genehmigung betreten werden.


17. Dezember 2012   Dschibuti       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Sowohl die Präsidentschaftswahlen 2011 als auch die Regional- und Kommunalwahlen Anfang 2012 verliefen ohne Zwischenfälle. Am 1. März 2012 kam es auf dem Gelände der Universität Dschibuti zu Protesten von Schülern und Studenten, die durch die sukzessive Bekanntgabe schlechter Examensnoten ausgelöst wurden. Dabei gingen durch Steinwürfe Fensterscheiben zu Bruch. Bereits Anfang 2011 hatte es derartige Proteste gegeben, die im Februar 2011 in einer gewaltsamen Demonstration mit zwei Todesopfern, zahlreichen Verletzten und erheblichen Sachschäden eskalierten.

 

Gelegentlich kommt es in den Randbezirken von Dschibuti-Stadt zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Jugendbanden. Es wird empfohlen, ggf. auftretende Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu umgehen bzw. sich sofort zurückzuziehen, falls man unerwartet auf solche trifft.

 

 

17. Dezember 2012   Niger       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, ist die Teilnahme/der Besuch von Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.

 

 

14. Dezember 2012   Ägypten       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.

 

Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen. Diese Ratschläge gelten aktuell besonders für das Stadtzentrum von Kairo im Umfeld des Tahrir-Platzes und das Gebiet rund um den Präsidentenpalast in Heliopolis; auch in anderen Stadtvierteln von Kairo und in anderen Städten in Ägypten kann es auch weiterhin – insbesondere in den Abendstunden und am Wochenende - zu (gewalttätigen) Auseinandersetzungen am Rande von Demonstrationen kommen. Am 15. und 22. Dezember 2012 soll das Referendum über die Verfassung stattfinden. An diesen Tagen ist besondere Vorsicht geboten; das räumliche Umfeld von Abstimmungslokalen sollte unbedingt gemieden werden.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

 

 

14. Dezember 2012   Tonga       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Der Zyklon Evan hat am 13.12. auf Samoa erheblichen Schaden verursacht. Es kamen mehrere Menschen ums Leben. Strom, Wasser und Telefon sind derzeit nur eingeschränkt verfügbar, Straßen sind teilweise aufgrund von Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen nicht passierbar.

Der Zyklon soll sich in Richtung Tonga und Fidschi bewegen.

Bei Reisen in und nach Samoa, aber auch Fidschi und Tonga wird dringend geraten, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Situation zu informieren. Den Anweisungen der Behörden vor Ort sollte Folge geleistet werden.


 

14. Dezember 2012   Samoa       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Der Zyklon Evan hat am 13.12. auf Samoa erheblichen Schaden verursacht. Es kamen mehrere Menschen ums Leben. Strom, Wasser und Telefon sind derzeit nur eingeschränkt verfügbar, Straßen sind teilweise aufgrund von Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen nicht passierbar.

Der Zyklon soll sich in Richtung Tonga und Fidschi bewegen.

Bei Reisen in und nach Samoa, aber auch Fidschi und Tonga wird dringend geraten, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Situation zu informieren. Den Anweisungen der Behörden vor Ort sollte Folge geleistet werden.


 

14. Dezember 2012   Fidschi       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Der Zyklon Evan hat am 13.12. auf Samoa erheblichen Schaden verursacht. Es kamen mehrere Menschen ums Leben. Strom, Wasser und Telefon sind derzeit nur eingeschränkt verfügbar, Straßen sind teilweise aufgrund von Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen nicht passierbar.

Der Zyklon soll sich in Richtung Tonga und Fidschi bewegen.

Bei Reisen in und nach Samoa, aber auch Fidschi und Tonga wird dringend geraten, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Situation zu informieren. Den Anweisungen der Behörden vor Ort sollte Folge geleistet werden.



13. Dezember 2012   Tunesien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Reisenden in Tunesien wird generell weiterhin empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Deutschen, die sich auch nur vorübergehend in Tunesien aufhalten, wird dringend geraten, sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amtes unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav anzumelden, über welches im Bedarfsfalle Sicherheitshinweise versandt werden.

 

 

12. Dezember 2012   Ruanda       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Die Hintergründe der in Ruanda - nicht nur im Großraum Kigali - verübten Handgranatenanschläge, die auch Menschenleben kosteten, sind nach wie vor nicht vollständig geklärt. Es wird erhöhte Vorsicht im öffentlichen Raum und bei Menschenansammlungen (Bushaltestellen, Großveranstaltungen, Stadien) empfohlen. Dies gilt insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.


 

11. Dezember 2012   Tunesien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktuelle Hinweise

 

Für Donnerstag, den 13.12. hat die Gewerkschaft UGTT zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Es ist an diesem Tag mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben (Schließung von Banken, Behörden, Geschäften, Einstellung Nahverkehr) zu rechnen.

Reisenden in Tunesien wird generell weiterhin empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Deutschen, die sich auch nur vorübergehend in Tunesien aufhalten, wird dringend geraten, sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amtes unter Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://service.diplo.de/registrierungav anzumelden, über welches im Bedarfsfalle Sicherheitshinweise versandt werden.


 

11. Dezember 2012   Jordanien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise

 

Seit Mitte Januar 2011 kommt es in mehreren Städten und Ortschaften Jordaniens an den Wochenenden regelmäßig zu regierungskritischen Demonstrationen. Im Gefolge von Preiserhöhungen für Treibstoffe und Gas die Mitte November 2012 in Kraft traten,. Haben sich diese Demonstrationen und Protestaktionen deutlich intensiviert. Wenngleich es seit dem 13.11.2012 zu einer gewissen Beruhigung gekommen ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es jederzeit - vor allem freitags nach dem Gebet - zu spontanen Protestaktionen in Amman und weiteren Städten des Landes kommen kann sowie ggf. auch zu kurzfristigen Straßensperrungen von wichtigen Überlandstraßen (u.a. Desert Road) durch aufgebrachte Demonstranten.

 

Diese Kundgebungen richten sich nicht primär gegen Ausländer und bleiben zum weitaus größten Teil friedlich.

 

Es wird dennoch geraten, Menschenansammlungen zu meiden, diese nicht zu fotografieren und die laufende Medienberichterstattung zu verfolgen.

 

Derzeit kann es dazu kommen, dass sich die Öffnungszeiten der Grenzübergänge zwischen Jordanien und Israel kurzfristig verändern. Bei Reisen von Jordanien nach Israel  wird daher empfohlen, sich aktuell über die Öffnungszeiten der Grenzübergänge vor Abreise zu informieren

 

 

11. Dezember 2012   Mali       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktueller Hinweis/ Reisewarnung

 

Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

 

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. In dieser Region besteht für Ausländer ein hohes Risiko, Opfer von Gewaltverbrechen oder Entführungen zu werden.

 

Die Lage im dichter besiedelten Südwesten Malis hat sich nach dem Militärputsch vom 21./22.03.2012 etwas stabilisiert, bleibt jedoch volatil und unübersichtlich, wie die Verhaftung des Premierministers der Übergangsregierung am 10.11.2012 sowie der Rücktritt seiner gesamten Regierung am 11.12.2012 verdeutchlicht.

Insbesondere sind die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen weiterhin nicht abzusehen.

 


 

10. Dezember 2012   Sambia       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktuelle Hinweise



Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige – Multiple Entry Visum

 

 

10. Dezember 2012   Bangladesh       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

Aktueller Hinweis

 

In den nächsten Tagen (zunächst am 11.Dezember) und Wochen haben politische Parteien zu landesweiten Generalstreiks („hartal“) aufgerufen. In Dhaka und anderen größeren Städten, aber auch außerhalb ist mit gewalttätigen Demonstrationen und Protesten zu rechnen, in deren Verlauf es auch Tote und Verletzte geben kann. Beim letzten landesweiten Streik am 9. Dezember 2012 kam es zu schweren Ausschreitungen, bei denen mehrere Menschen getötet und eine Vielzahl von Personen verletzt wurden.

 

 

10. Dezember 2012   Guatemala       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 07.11.2012 und 12.11.2012 ereigneten sich in Guatemala Erdbeben der Stärke 7,2 bzw. 6,5.

 

Bei Reisen wird geraten, sich zuvor bei den örtlichen Behörden über aktuelle Einschränkungen und zur Sicherheitslage zu informieren.

 


07. Dezember 2012   Island       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Der Einsatz von Suchtrupps (häufig mit  Helikoptern) nach Touristen, die den isländischen Rettungskräften oder der Deutschen Botschaft in Reykjavik  von Verwandten, Mitreisenden oder Herbergseltern als vermisst gemeldet werden, verursacht regelmäßig großen finanziellen und personellen Aufwand.

Vor allem Individualreisende werden daher dringend gebeten, sich regelmäßig und verlässlich bei Kontaktpersonen zu melden und Abweichungen von angekündigten Reise- oder Wanderrouten zeitnah auch bei einer gebuchten Unterkunft am nächsten Zielort bekannt zu geben.

 

Auf der mehrsprachigen Internetseite Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.safetravel.is oder Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.icesar.com des isländischen Rettungsdienstes ICE-SAR können darüber hinaus allgemeine Sicherheitshinweise abgerufen werden. Reisende können dort auch die beabsichtigte Reise- oder Wanderroute hinterlegen. Unangekündigte Abweichungen verursachen den Einsatz von Rettungskräften.



07. Dezember 2012   Philippinen       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Naturkatastrophen

 

Die Philippinen sind Taifungebiet und haben aktive Vulkane. In der Region muss mit Erd- und Seebeben sowie Tsunamis gerechnet werden. Vor allem in der Regenzeit, die normalerweise von Juni bis November andauert, kommt es aufgrund des Südwestmonsuns immer wieder zu örtlich heftigen Regenfällen, die teilweise mit Überschwemmungen und Erdrutschen einhergehen. Jährlich werden die Philippinen von ca. 20 Taifunen getroffen, die z. T. schwere Verwüstungen hinterlassen und auch den Flugverkehr beeinträchtigen können.

 

Bitte beachten Sie, dass sich die Wetterlage in den Philippinen mitunter ohne Vorwarnung ändern kann. Informieren Sie sich regelmäßig in den Medien. Aktuelle Wetternachrichten, insbesondere Taifunwarnungen, können auf der Website des philippinischen Wetterdienstes „Pagasa“  Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.pagasa.dost.gov.ph/ abgerufen werden.

 

Aktuelle Informationen der philippinischen Vulkan- und Erdbebenwarte (PHILVOLCS) können unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.phivolcs.dost.gov.ph/ abgerufen werden. Dort werden auch Tsunamiwarnungen und Informationen zu vulkanischen Aktivitäten veröffentlicht.

 

Im Fall einer Naturkatastrophe folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden. Falls möglich benachrichtigen Sie bitte umgehend ihre Angehörigen, um unnötige Sorge und Suche zu vermeiden.



06. Dezember 2012   Portugal       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes


Aktuelle Hinweise

 

Dengue, eine in den Tropen weit verbreitete Viruserkrankung, kommt derzeit auf Madeira gehäuft vor. Es wird um Beachtung der nachstehenden medizinischen Hinweise zu Dengue Fieber gebeten.



06. Dezember 2012   Jemen       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Reisewarnung

 

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Jemen. Die Lage im ganzen Land ist weiterhin unübersichtlich. Es bestehen erhebliche Risiken durch innere Konflikte, Stammesauseinandersetzungen, Massendemonstrationen und terroristische Anschläge, die in einzelnen Landesteilen, aber auch in der Hauptstadt Sanaa, auftreten können. Zudem besteht in ganz Jemen die Gefahr, Opfer einer Entführung zu werden.

 

Reisen in den Jemen sollten daher vermieden werden. Wer dennoch reist, muss sich der eigenen Gefährdung und der hohen Sicherheitsrisiken im ganzen Land bewusst sein. Es wird empfohlen, bei unaufschiebbaren Reisen nach Jemen möglichst schon vor Abreise mit der Deutschen Botschaft Verbindung aufzunehmen und sich mit den geplanten Aufenthaltsdaten in die Deutschenliste Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav  einzutragen. Grundlage einer Reise sollte ein tragfähiges Sicherheitskonzept sein. Vor Überlandfahrten wird dringend gewarnt.

 

Es wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu meiden.

 

Reisen auf die Insel Sokotra, die durch einen verlässlichen Reiseveranstalter vorbereitet und begleitet werden, erscheinen derzeit mit einem geringeren Sicherheitsrisiko verbunden zu sein. Bei der Zwischenlandung in Sanaa bzw. Mukalla sollte jedoch das Flughafengelände nicht verlassen werden.

 

Die deutsche Botschaft in Sanaa ist seit dem 31. Januar 2012 wiedereröffnet. Sie ist nur mit einem reduzierten Stab besetzt und kann daher nur begrenzt konsularische Hilfestellung leisten. Visa können derzeit nur für Antragsteller, deren Aufenthalt in Deutschland aus übergeordneten politischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder humanitären Gründen erforderlich ist, erteilt werden.

 

In Sanaa und in anderen Landesteilen Jemens kam es im Zuge der politischen Krise im vergangenen Jahr mehrfach zu gewaltsamen, z.T. mit schweren Waffen ausgetragenen Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition. Auch sind Sicherheitskräfte gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen.

 

Auf Basis der am 23. November 2011 unterzeichneten Initiative des Golfkooperationsrats ist der Machtübergang durch Wahlen am 21. Februar 2012 auf den neuen Präsidenten Abdrabur Mansour Hadi vollzogen und ein politischer Transformationsprozess eingeleitet worden. Seitdem hat sich die Sicherheitslage beruhigt, wenn auch Risiken bestehen bleiben. Die staatlichen Sicherheitsorgane sind nur bedingt funktionsfähig und können im Einzelfall keinen ausreichenden Schutz garantieren.

 

In einigen Gebieten der ehemaligen Südprovinzen fanden im Frühjahr 2012 heftige Kämpfe zwischen militanten Kräften und Regierungstruppen statt; inzwischen hat die Regierung in Teilen der umkämpften Gebiete die Kontrolle zurückerlangen können. Rückschläge sind jedoch nicht auszuschließen. In der Provinz Abyan werden Minen noch auf absehbare Zeit ein hohes Risiko darstellen.

 

 Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.mschoa.org dringend empfohlen.

 

 

 

06. Dezember 2012   Ägypten       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.

 

Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen. Diese Ratschläge gelten aktuell besonders für das Stadtzentrum von Kairo im Umfeld des Tahrir-Platzes und das Gebiet rund um den Präsidentenpalast in Heliopolis, wo es seit dem 19. November immer wieder zu gewalttätigen Unruhen gekommen ist. Auch in anderen Stadtvierteln von Kairo und in anderen Städten in Ägypten wie u.a. Alexandria, Suez, Port Said, Damanhour kam es und kann es auch weiterhin - insbesondere in den Abendstunden und am wochenende - zu (gewalttätigen) Auseinandersetzungen am Rande von Demonstrationen kommen.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

 

 

 

03. Dezember 2012   Demokr. Republik Sudan      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Teilreisewarnung

 

Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.

 

Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen, insbesondere der Provinz Maniema, kurzfristig übergreifen. In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.

 

Die Rebellengruppe M23 hat Goma, die Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, nach 12-tägiger Besetzung am 1. Dezember geräumt. Die Lage in Goma ist noch nicht zur Normalität zurückgekehrt. Über 1.000 Insassen des Zentralgefängnisses sind ausgebrochen, Polizei und andere Sicherheitsorgane nehmen erst nach und nach wieder ihre Arbeit auf.

 

Solange die von den Großen-Seen-Staaten vereinbarten Friedensverhandlungen für Ost Kongo noch kein Ergebnis erzielt haben, bleibt die Lage labil. Kämpfe können jederzeit wieder ausbrechen.

 

Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder erheblicher materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte.

 

In der Demokratischen Republik Kongo können Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit der allgemeinen politischen und sozialen Instabilität nicht ausgeschlossen werden. Auch in größeren urbanen Zentren sollte grundsätzlich mit einer instabilen Sicherheitslage gerechnet werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttps://service.diplo.de/elefandextern/home/registration!form.action ) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.

 

Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.



03. Dezember 2012   Philippinen       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Der Tropensturm Bopha (Pablo) wird in den kommenden Tagen über die Philippinen ziehen und dabei vor allem die südlicheren Landesteile (Visayas, Cebu, Bohol, Mindanao) gefährden. Den Vorhersagen zufolge ist mit sehr hohen Windgeschwindigkeiten und massiven Regenfällen zu rechnen. Dadurch könnte es insbesondere zu Erdrutschen und Überschwemmungen kommen.

 

Es wird geraten, den Anweisungen lokaler Behörden zu eventuellen Evakuierungen Folge zu leisten und die weitere Entwicklung des Tropensturms aufmerksam zu verfolgen.

 

Informationen erhalten Sie auch über die Internetseite des staatlichen philippinischen Wetterdienstes: Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://www.pagasa.dost.gov.ph/  sowie u.a. über eine private Seite zu Tropenstürmen: Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://www.typhoon2000.ph .

 

 

30. November 2012   Sierra Leone       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Seit mehreren Monaten wird Sierra Leone, vor allem der westliche Landesteil inklusive Freetown, von einer Cholera-Epidemie heimgesucht. Die Zahl der Erkrankten ist rückläufig, dennoch wird gebeten, unbedingt Trinkwasser-  und Lebensmittelhygiene zu beachten (weitere Hinweise siehe unten).

 

 

29. November 2012   Guatemala       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 07.11.2012 und 12.11.2012 ereigneten sich in Guatemala Erdbeben der Stärke 7,2 bzw. 6,5.

 

Über die Departements San Marcos, Quetzaltenango, Quiché, Totonicapán, Sololá, Suchitepéquez, Retalhuleu und Huehuetenango wurde am 09.11.2012 aufgrund der verursachten Schäden ein 30-tägiger Alarmzustand von der Regierung verhängt.

 

Bei Reisen wird geraten, sich zuvor bei den örtlichen Behörden über aktuelle Einschränkungen und zur Sicherheitslage zu informieren.

 

Derzeit kommt es auf der Strecke zwischen Flores und Tikal sowie in  der Nähe von El Remate vermehrt zu bewaffneten Überfällen auf Touristen. Es ist erhöhte Vorsicht geboten. Reisende in diese  Region sollten sich vorab mit der Tourismusbehörde INGUAT in Verbindung setzen und ggf. Sicherheitsbegleitung anfordern.

 

 

29. November 2012   Paraguay       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Die Provinzen San Pedro und Concepción gelten weiterhin als Operationsgebiet der paraguayischen Guerilla-Organisation EPP (Ejercito Popular Paraguayo), die in letzter Zeit erneut mit Erpressungen und Anschlägen in Erscheinung getreten ist.  Nicht unbedingt notwendige Reisen in diese Gebiete sollten deshalb unterbleiben.  

 

 

29. November 2012   Türkei       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktueller Hinweis

 

Es wird weiterhin empfohlen, sich nicht in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Dörfern aufzuhalten und insbesondere türkisch-syrische Grenzanlagen zu meiden (siehe auch bisherige weitergehende Hinweise unter Reisen über Land.) 

 

 

26. November 2012   Neuseeland       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Infolge des Vulkanausbruchs wurden Wege im Tongariro National Park, insbesondere der Wanderweg „Tongariro Crossing“, gesperrt. Besuchern des Nationalparks wird empfohlen, sich  rechtzeitig über die aktuelle Situation zu informieren.

 

 

26. November 2012   Irak       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Reisewarnung

 

Auch wenn sich die Sicherheitslage in den vergangenen beiden Jahren kontinuierlich entspannt hat, bleibt der Aufenthalt zumindest in einigen Teilen des Landes gefährlich. Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet; deutschen Staatsangehörigen wird daher geraten, sich nicht auf Dauer in Irak aufzuhalten.Es wird empfohlen, sich bei Reisen in den Irak möglichst schon vor Abreise mit dem Auswärtigen Amt bzw. unmittelbar mit der Deutschen Botschaft Bagdad in Verbindung zu setzen und sich mit den geplanten Reisedaten in die Deutschenliste ( Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav) einzutragen.Nichttouristische Aufenthalte können in Betracht gezogen werden, wenn bereits bei der Planung die zum Reisezeitpunkt vorherrschende Sicherheitslage in den zu bereisenden Regionen beachtet und die Reise auf der Basis eines tragfähigen professionellen Sicherheitskonzepts durchgeführt wird. Auf dieser Grundlage sind derzeit Reisen in die Hauptstadt Bagdad und nach Basra möglich, ebenso in die südlichen Landesteile.Vor touristischen Reisen nach Irak wird gewarnt. Sie sind aufgrund der prekären Sicherheitslage und den damit verbundenen Einschränkungen für die freie Bewegung von Touristen derzeit nicht möglich.In der Region Kurdistan-Irak gilt die Reisewarnung aufgrund der vergleichsweise guten Sicherheitslage nur eingeschränkt. Aufenthalte können hier nach Prüfung der aktuellen örtlichen Gegebenheiten in Betracht gezogen werden. Wegen wiederholter türkischer Militäroperationen gegen Stellungen der kurdischen Arbeiterpartei PKK im grenznahen Gebirge wird vor Reisen in das unmittelbare türkisch-irakische Grenzgebiet gewarnt. Auch an der Grenze zwischen Iran und der Region Kurdistan-Irak kann es zu Auseinandersetzungen zwischen der PKK-Schwesterorganisation PJAK und Kräften des iranischen Militärs kommen.Elemente eines professionellen Sicherheitskonzepts sind insbesondere die Verwendung sondergeschützter Fahrzeuge, der Einsatz einer angemessenen Anzahl von Sicherheitskräften sowie die fachliche Beratung durch Sicherheitspersonal nach Voraufklärung und Planung der Fahrtrouten.Jede Reise nach Irak erfolgt auf eigene Verantwortung. Die deutschen Auslandsvertretungen können derzeit nur in äußerst begrenztem Rahmen konsularische Hilfe leisten. Auch die staatlichen Sicherheitsorgane können im Einzelfall keinen ausreichenden Schutz garantieren oder Hilfe leisten.Ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht insbesondere in bestimmten Bezirken der Hauptstadt Bagdad und den nördlich angrenzenden Provinzen, insbesondere in den Städten Kirkuk (Provinz Tamim) und Mossul (Provinz Nineveh) sowie deren Umgebung. Dort ist weiterhin mit schweren Anschlägen auf Ministerien, Hotels und öffentliche Einrichtungen zu rechnen. Das Risiko von Entführungen besteht dort weiterhin, wobei Ausländer und die sie begleitenden Personen in besonderem Maße gefährdet sind.Wer nach Bagdad zu reisen beabsichtigt, sollte daher unbedingt professionelle Schutzmaßnahmen ergreifen und seinen Aufenthalt auf als gesichert geltende Bereiche beschränken. Gegenwärtig zählt neben dem Flughafen selbst nur die sogenannte "Internationale Zone" im Stadtzentrum dazu. Über Fahrten in andere Stadtteile kann nur vor Ort mit den jeweils kontraktierten Sicherheitskräften entschieden werden. Das kann im Einzelfall auch die kurzfristige Absage einer einzelnen Fahrt zur Folge haben.In der Region Kurdistan-Irak mit der Verwaltungshauptstadt Erbil und den beiden großen Städten Sulaymaniya und Dohuk ist die Sicherheitslage vergleichsweise gut. Die Reisewarnung gilt hier nur eingeschränkt. Aufenthalte in der Region Kurdistan-Irak können nach Prüfung der aktuellen örtlichen Gegebenheiten auch auf Dauer und ohne Hinzuziehung eines professionellen Sicherheitskonzepts in Betracht gezogen werden. Neben dem Generalkonsulat sind hier die Deutsche Schule Erbil, das Verbindungsbüro Erbil des Goethe-Instituts, das Informationszentrum des DAAD und das Deutsche Wirtschaftsbüro auch mit aus Deutschland entsandtem Personal tätig.Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bagdad ist grundsätzlich nur nach Terminvereinbarung für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Botschaft befindet sich nicht in der Internationalen Zone. Aufgrund der Sicherheitslage und der eingeschränkten Bewegungs- und Kommunikationsmöglichkeiten ist es deshalb schwierig und gegebenenfalls unmöglich, konsularische Hilfe zu leisten.Auch das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Erbil kann nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten. Termine werden ebenfalls nur nach Vereinbarung wahrgenommen.Die Botschaften der Bundesrepublik Deutschland in den Nachbarstaaten Iraks können Deutschen, die in Irak in eine Notlage geraten, erst ab dem jeweiligen Grenzübergang konsularische Hilfe leisten.

 

 

26. November 2012   Ägypten        Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Wegen der aktuellen Vorkommnisse im Gaza-Streifen wird von Reifont in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Diese Ratschläge gelten aktuell besonders für das Stadtzentrum von Kairo, wo im Umfeld des Tahrir-Platzes und der Mohamed-Mahmoud-Straße seit dem 19. November gewalttätige Unruhen anhalten, sowie auch für andere Städte in Ägypten wie u.a. Alexandria, Suez, Port Said, Damanhour.Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

 

 

26. November 2012   Sambia       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Sambia wurde von Südafrika ab 1. Oktober 2011 neu auf die Liste der Gelbfieberendemiegebiete gesetzt, so dass eine Impfung nach Aufenthalt dort bei der Einreise nach Südafrika (auch Transit) verlangt wird.Dies sollte besonders bei Reiseplänen von Südafrika aus nach Sambia z.B. zu den Victoriafällen berücksichtigt werden.

 

 

23. November 2012   Portugal       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Dengue, eine in den Tropen weit verbreitete Viruserkrankung, kommt derzeit auf Madeira gehäuft vor. Die Gesundheitsbehörden von Madeira haben seit Anfang Oktober mehr als 1300 Krankheitsfälle gemeldet, von denen bisher mehr als die Hälfte als Denguefieber bestätigt werden konnte. Es wird um Beachtung der nachstehenden medizinischen Hinweise zu Dengue Fieber gebeten.

 

 

23. November 2012   Thailand       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise:

 

Für den 24. und den 25.11.2012 ist in Bangkok eine Großdemonstration im Bereich um das Parlament, den Dusit Zoo und den Regierungssitz („Government House“) angekündigt worden. Die Regierung hat für den Zeitraum 22. bis 30.11.2012 für die Bangkoker Stadtbezirke Phra Nakorn, Pomprab und Dusit besondere gesetzliche Regelungen zur inneren Sicherheit in Kraft gesetzt. In diesen Bezirken kann es daher u. a. zu Beschränkungen des Zugangs, Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung elektronischer Geräte und ggf. auch Ausgangssperren kommen. Reisenden wird geraten, den Bereich in diesem Zeitraum zu meiden. Die sonstigen üblichen touristischen Schwerpunkte sowohl in Bangkok als auch dem Rest des Landes sind hiervon nicht betroffen.

 

 

21. November 2012   Brasilien       Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Zurzeit wird aus den Bundesstaaten Sao Paulo, Santa Catarina und Rio Grande do Sul eine drastisch angestiegene Gewaltkriminalität gemeldet. Öffentliche Verkehrsmittel (Omnibusse, Reisebusse), Mietwagen sowie die Polizei waren Ziel zahlreicher Überfälle. Busse und PKW wurden von Schützen auf Motorrädern beschossen, einige wurden in Brand gesetzt. Die aktuelle Welle der Gewalt wird teilweise auf rivalisierende Banden aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität zurückgeführt. Teilweise sollen die Gewaltausbrüche Reaktionen auf vorangegangene Maßnahmen der Polizei gegen die Organisierte Kriminalität sein. Von einer insgesamt erhöhten Gefährdungslage in diesen Bundesstaaten, insbesondere bei Touristenbussen und Mietwagen, ist auszugehen.

 

 

21. November 2012   Jordanien      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 13.11.2012 traten in Jordanien Preiserhöhungen für Treibstoffe und Gas in Kraft. Im Gefolge dieser Preiserhöhungen kommt es seither landesweit zu Demonstrationen und Protestaktionen, die sich in den kommenden Tagen fortsetzen werden. Diese Demonstrationen richten sich nicht gegen Ausländer. Es wird dennoch geraten, Menschenansammlungen zu meiden, diese nicht zu fotografieren und die laufende Medienberichterstattung zu verfolgen.Derzeit kann es dazu kommen, dass sich die Öffnungszeiten der Grenzübergänge zwischen Jordanien und Israel kurzfristig verändern. Bei Reisen von Jordanien nach Israel  wird daher empfohlen, sich aktuell über die Öffnungszeiten der Grenzübergänge vor Abreise zu informieren..

 


21. November 2012   Neuseeland      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktueller Hinweis

 

Aufgrund des erneuten Ausbruchs des Vulkans Mount Tongariro auf der Nordinsel Neuseelands am Nachmittag des 21.11.2012 kann es dort infolge einer Aschewolke zu Einschränkungen im Straßen- und Flugverkehr kommen. Menschen kamen nicht zu Schaden, es handelt sich lediglich um einen Ausbruch geringen Ausmaßes. Die Südinsel Neuseelands ist nicht betroffen.Allen Deutschen in der Region wird empfohlen, sich über die aktuelle Situation in den lokalen Medien zu informieren und Verhaltenshinweisen der Behörden zu folgen. Dies gilt insbesondere für Besucher des Tongariro National Park und des Wanderwegs „Tongariro Crossing“..

 

 

21. November 2012   Tschechische Republik     Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Seit September 2012 sind mehrere Menschen in der Tschechischen Republik nach dem Genuss von verunreinigtem Alkohol an den Folgen einer Methanol-Vergiftung gestorben. Die tschechische Regierung hat am 27. September das Verkaufsverbot von Spirituosen nachgewiesener Herkunft mit mindestens 20 % Alkohol gelockert. Das Auswärtige Amt rät vom Kauf und Konsum von Spirituosen unklarer Herkunft ab.

 

 

21. November 2012   Uganda     Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise


Im Oktober 2012 kam es zum Ausbruch hämorrhagischen Fiebers, verursacht durch das Marburg-Virus, im Distrikt Kibale 420 km südwestlich von Kampala. Es wurden bisher 17 Fälle in 5 Distrikten - darunter Kabale, Ibanda und Mbarara - bekannt. Davon sind 9 Personen inzwischen verstorben. Mitte November kam es im Distrikt Luwero, 30 km nördlich von Kampala, zum Ausbruch von Ebola, einem weiteren hämorrhagischen Fieber, mit bisher 5 Verdachtsfällen und 3 Toten, alle aus derselben Familie. Bereits im August 2012 wurden im Distrikt Kibaale im Westen Ugandas 24 Ebola-Fälle verzeichnet, von denen 17 Personen starben. Offizielle Reisebeschränkungen wurden nicht erlassen. Weitere Informationen siehe Hämorrhagische Fieber in den Medizinischen Hinweisen.Die Wirren im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben zu Flüchtlingsströmen im Südwesten Ugandas geführt. Reisen in unmittelbare Grenznähe sollten daher nach Möglichkeit vermieden werden. Örtliche Sicherheitsbehörden können ggfs. weitere Auskunft erteilen.

 

 

19. November 2012   Ägypten     Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenzentren am Roten Meer) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Wegen der aktuellen Vorkommnisse im Gazastreifen wird von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.

Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

 

 

19. November 2012   Indien          Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Anfang November 2012 ist es im Kokraihar-Distrikt von Assam zu bewaffneten Überfällen mit Todesopfern gekommen, Sicherheitsbehörden verhängten eine Ausgangssperre. von Reisen in den Kokrajhar-Distrikt wird abgeraten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Ausländern ohnehin kein Zugang zu diesem Distrikt gewährt. Reisen in andere Distrikte, z.B. in Assams Hauptstadt Guwahati oder in den Kasiranga-Nationalpark sollten jedoch möglich sein. Reisende sollten sich vor Reisebeginn aktuelle Informationen der Reiseveranstalter einholen.

 

 

17. November 2012   Demokr. Republik Kongo Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Teilreisewarnung

 

Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.

 

Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen, insbesondere der Provinz Maniema, kurzfristig übergreifen. In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.

 

In unmittelbarer Nähe von Goma (Nord-Kivu) finden Kämpfe zwischen M23-Rebellen und der regulären Armee statt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Kämpfe auf Goma übergreifen. Von kämpfenden Einheiten, Schießereien, Querschlägern oder auch Plünderern wie Gewalttätern droht höchste Gefahr. Wer sich in Goma und Umgebung aufhält, sollte versuchen, über die Grenze oder über den Kivu-See Abstand zu gewinnen.

 

In der Demokratischen Republik Kongo können Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit der allgemeinen politischen und sozialen Instabilität nicht ausgeschlossen werden. Auch in größeren urbanen Zentren sollte grundsätzlich mit einer instabilen Sicherheitslage gerechnet werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.

 

 

16. November 2012   Costa Rica     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktueller Hinweis

 

Am 5. September 2012 ereignete sich auf der Nicoya-Halbinsel in der Provinz Guanacaste ein Erdbeben der Stärke 7.6. Das Epizentrum lag im Pazifischen Ozean. Seitdem sind zahlreiche schwächere Beben im Land zu verzeichnen. Reisenden wird grundsätzlich empfohlen, die örtlichen Medien zu verfolgen und ihre Erreichbarkeit für Angehörige sicherzustellen.

 

 

16. November 2012   Nicaragua     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

In der Vergangenheit kam es besonders am Grenzübergang zu Costa Rica - aber auch an Busbahnhöfen und vereinzelt auch am Flughafen von Managua - zu Diebstählen. Reisende sollten ihr Gepäck nie aus den Augen lassen.Auf Wertsachen (auch billigen Modeschmuck) sollte möglichst verzichtet werden. Die Kleidung sollte sich der Umgebung anpassen sowie unauffällig und leger sein.Der Reisepass ist jederzeit mitzuführen. Es wird geraten, für den Fall eines Diebstahls oder Verlustes eine Kopie des Passes sicher aufzubewahren, die neben der Seite mit den personenbezogenen Angaben auch die Seite mit dem nicaraguanischen Einreisestempel beinhaltet.Im Falle eines Überfalles sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Hemmschwelle der Täter niedrig ist.

 

 

16. November 2012   Israel     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise/Reisewarnung für den Gazastreifen

 

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).

Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. Dies gilt auch für Versuche, von der Seeseite in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Es kommt immer wieder zu israelischen Militäroperationen im Gazastreifen als Reaktion auf Raketen- und Mörserangriffe aus dem Gazastreifen auf israelisches Territorium, zuletzt mit besonders hoher Intensität im Oktober und aktuell seit dem 9. November 2012. Dabei kam es auf beiden Seiten zu Personen- und Sachschäden. Die Auseinandersetzungen halten derzeit trotz vereinbarter Waffenruhe weiter an.Am 14.11. wurde der Führer des militärischen Flügels der Hamas, Ahmed Dschabari, getötet. In der Folge kam es zu massivem Beschuss aus Gaza. Die ganz überwiegende Mehrzahl der Raketen schlug in einem Radius von 40 Km vom Gaza-Streifen ein. Es wurden allerdings auch Raketen größerer Reichweite eingesetzt , die auch Ziele in der Nähe von Tel Aviv trafen. Am Abend des 15.11. wurde in Tel Aviv Luftalarm ausgelöst. Es ist auch weiterhin mit deutlich verstärkten Auseinandersetzungen zu rechnen.

Reisende werden aufgefordert, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen. Insbesondere von Aufenthalten im Grenzgebiet des Gazastreifens wird daher dringend abgeraten. Auf der Website der Deutschen Botschaft Tel Aviv ist unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.tel-aviv.diplo.de/  ein Merkblatt der israelischen Behörden auf Deutsch mit Verhaltenshinweisen eingestellt. Das Merkblatt ist auch direkt unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.oref.org.il/ abrufbar.

Im Zusammenhang mit dem innersyrischen Konflikt kam es Anfang November 2012 zu vereinzelten Querschlägen von Mörsergranaten und Handfeuerwaffen in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen. Personenschäden sind bislang nicht aufgetreten.

 

Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien wird daher abgeraten.

 

Teile des Westjordanlandes sollten Sie ohne ortskundige Begleitung nicht besuchen.

 

Die Sicherheitslage in Israel und den palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt.

 

Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten und die Sicherheitslage sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert hat.

 

 

 

15. November 2012   Israel     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise/Reisewarnung für den Gazastreifen

 

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. Dies gilt auch für Versuche, von der Seeseite in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Es kommt immer wieder zu israelischen Militäroperationen im Gazastreifen als Reaktion auf Raketen- und Mörserangriffe aus dem Gazastreifen auf israelisches Territorium, zuletzt mit besonders hoher Intensität im Oktober und aktuell seit dem 9. November 2012. Dabei kam es auf beiden Seiten zu Personen- und Sachschäden. Die Auseinandersetzungen halten derzeit trotz vereinbarter Waffenruhe weiter an. Am 14.11. wurde der Führer des militärischen Flügels der Hamas, Ahmed Dschabari, getötet. In der Folge kam es zu massivem Beschuss aus Gaza, auch mit Raketen größerer Reichweite, die auch Ziele in ca. 15 km Entfernung von Tel Aviv trafen. Am Abend des 15.11. wurde in Tel Aviv Luftalarm ausgelöst. Es ist auch weiterhin mit deutlich verstärkten Auseinandersetzu ngen zu rechnen.Reisende werden aufgefordert, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen. Insbesondere von Aufenthalten im Grenzgebiet des Gazastreifens wird daher dringend abgeraten.Im Zusammenhang mit dem innersyrischen Konflikt kam es Anfang November 2012 zu vereinzelten Querschlägen von Mörsergranaten und Handfeuerwaffen in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen. Personenschäden sind bislang nicht aufgetreten.Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien wird daher abgeraten.Teile des Westjordanlandes sollten Sie ohne ortskundige Begleitung nicht besuchen.Die Sicherheitslage in Israel und den palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt.Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten und die Sicherheitslage sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert hat.

 


15. November 2012   Sierra Leone     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 17. November 2012 finden in Sierra Leone Präsidentschaft-,  Parlaments-, Kommunal- und Bürgermeisterwahlen statt; evt. mit einer Präsidentschaftsstichwahl am 8. Dezember 2012. Während des Wahlkampfes und in der Zeit bis zur Verkündigung der Wahlergebnisse sind Spannungen zwischen den einzelnen politischen Lagern nicht auszuschließen. Bei Reisen nach Sierra Leone in diesem Zeitraum ist es daher ratsam, besondere Umsicht walten zu lassen und insbesondere größere Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.Seit mehreren Monaten wird Sierra Leone, vor allem der westliche Landesteil inklusive Freetown, von einer Cholera-Epidemie heimgesucht. Die Zahl der Erkrankten ist rückläufig, dennoch wird gebeten, unbedingt Trinkwasser-  und Lebensmittelhygiene zu beachten

 

 

15. November 2012   Gaza-Streifen     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Reisewarnung für den Gazastreifen

 

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. Dies gilt auch für Versuche, von der Seeseite in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Es kommt immer wieder zu israelischen Militäroperationen im Gazastreifen als Reaktion auf Raketen- und Mörserangriffe aus dem Gazastreifen auf israelisches Territorium, zuletzt mit besonders hoher Intensität im Oktober und aktuell seit dem 9. November 2012. Dabei kam es auf beiden Seiten zu Personen- und Sachschäden. Die Auseinandersetzungen halten derzeit trotz vereinbarter Waffenruhe weiter an. Am 14.11. wurde der Führer des militärischen Flügels der Hamas, Ahmed Dschabari, getötet. In der Folge ist mit deutlich verstärkten Auseinandersetzungen zu rechnen.Reisende werden aufgefordert, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen. Insbesondere von Aufenthalten im Grenzgebiet des Gazastreifens wird daher dringend abgeraten.Im Zusammenhang mit dem innersyrischen Konflikt kam es Anfang November 2012 zu vereinzelten Querschlägen von Mörsergranaten und Handfeuerwaffen in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen. Personenschäden sind bislang nicht aufgetreten. Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien wird daher abgeraten.Teile des Westjordanlandes sollten Sie ohne ortskundige Begleitung nicht besuchen.Die Sicherheitslage in Israel und den palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom Israelisch-Palästinensischen Konflikt geprägt.Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten und die Sicherheitslage sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert hat.

 

 

15. November 2012   Ägypten     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenzentren am Roten Meer) sowie das ägyptisch-libysche und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen, dies gilt gerade auch im Lichte der gewalttätigen Demonstrationen vor der US-Botschaft am 11. September 2012.Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

 

 

15. November 2012   Thailand     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Für den 24. und 25. November 2012 ist in Bangkok eine Großdemonstration im Bereich um das Parlament, den Dusit Zoo und den Regierungssitz Government House angekündigt, in deren Verlauf im Großbereich des Regierungsviertels Dusit mit Störungen des Verkehrs und des öffentlichen Lebens zu rechnen sind. Es wird geraten, diesen Bereich bis zum Ende der Kundgebung zu meiden.Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands (Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten. Ende März 2012 forderte ein Bombenanschlag auf ein Hotel in Hat Yai, Provinz Songhkla, mindestens vier Todesopfer. Über 300 Menschen wurden teilweise schwer - verletzt.Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten. Der Streit zwischen beiden Ländern um das Tempelgebiet ist nicht beigelegt. Der gesamte Bereich bleibt bis auf Weiteres militärisches Sperrgebiet.

 

 

14. November 2012   Jordanien     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 13.11.2012 traten in Jordanien Preiserhöhungen für Treibstoffe und Gas in Kraft. Im Gefolge dieser Preiserhöhungen kommt es seither landesweit zu Demonstrationen und Protestaktionen, die sich in den kommenden Tagen fortsetzen werden. Diese Demonstrationen richten sich nicht explizit gegen Ausländer. Es wird dennoch weiterhin geraten, Menschenansammlungen zu meiden, nicht zu fotografieren und die laufende Medienberichterstattung zu verfolgen.

 

 

14. November 2012   Myanmar     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisen im Land

 

Seit einigen Monaten kommt es zu ethnisch motivierten Zusammenstößen im Rakhine State. Auch in der Rhakine-Hauptstadt Sittwe kam es zu Unruhen. Seit dem 10. Juni 2012 wurde für den gesamten Rakhine State der Ausnahmezustand verhängt.Von Reisen in den Rakhine-Staat einschließlich der Städte Sittwe und MraukU wird bis auf weiteres abgeraten. Unruhen  im Touristengebiet Ngapali wurden bisher nicht gemeldet.In Teilen des Kachin State bzw. nördlichen Shan State werden weiterhin bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen. In einigen Grenzregionen, in denen bewaffnete Rebellengruppen operieren (Teile des Chin State und der Sagaing Region, Teile der Shan, Mon, Kayin und Kayah States) bleibt die Lage angespannt. Besondere Vorsicht ist hier geboten. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr dar. Von Reisen in diese Gebiete wird dringend abgeraten.

 

 

13. November 2012   Nepal     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Obwohl sich Anschläge und Protestaktionen bisher nicht gegen Ausländer und Touristen richteten, sind Reisende in Nepal besonderen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Die Lage bleibt weiterhin instabil. Unruhen sind zu keiner Zeit auszuschließen. Wer reist, sollte sich über die aktuelle Lage informiert halten, sich potentielle Gefährdungen bewusst machen und die folgenden Hinweise beachten:Vom 25. bis zum 28. März 2011 explodierten vier Sprengsätze in öffentlichen Verkehrsmitteln (Mini-Busse) im Terai (Grenzgebiet zu Indien). Ein Mensch wurde getötet und 44 weitere wurden verletzt. Es wird empfohlen, derzeit von der Benutzung öffentlicher Busse in der Terai-Region abzusehen.Im Terai (Grenzgebiet zu Indien) agieren weiterhin zahlreiche bewaffnete Gruppierungen in wechselnder Intensität. Von Reisen in das südöstliche Terai wird daher abgeraten.Immer wieder kommt es landesweit und auch in Kathmandu zu Bombenanschlägen. Am 30.04.2012 gab es während eines friedlichen Sitzprotestes eine Bombenexplosion in der Stadt Janakpur (im südöstlichen Nepal) mit mehreren Toten und Verletzen. Am 27.02.2012 ereignete sich in Kathmandu in der Nähe des Sitzes mehrerer Ministerien („Singha Durbar“) eine Bombenexplosion, bei der mehrere Menschen ums Leben kamen.Es wird daher zu äußerster Vorsicht geraten, vor allem bei bekannten Sehenswürdigkeiten. Große Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

 

 

12. November 2012   Libanon     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 19. Oktober 2012 ereignete sich in dem zentralen Beiruter Stadtteil Ashrafieh ein Bombenanschlag mit mehreren Todesopfern, u.a. einem hochrangigen Beamten der libanesischen Sicherheitsdienste. Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung wird bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen zu besonderer Vorsicht geraten. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.

 

 

12. November 2012   Guatemala     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 07.11.2012 und 12.11.2012 ereigneten sich in Guatemala Erdbeben der Stärke 7,2 bzw. 6,5.Die guatemaltekische Regierung hatte daraufhin für das gesamte Staatsgebiet eine Warnung ("alerta roja") ausgesprochen.Über die Departements San Marcos, Quetzaltenango, Quiché, Totonicapán, Sololá, Retalhuleu und Huehuetenango wurde am 09.11.2012 aufgrund der verursachten Schäden ein 30-tägiger Alarmzustand von der Regierung verhängt.Bei Reisen wird geraten, sich zuvor bei den örtlichen Behörden über aktuelle Einschränkungen und zur Sicherheitslage zu informieren.Mit weiteren Nachbeben muss in den Tagen nach dem Erdbeben gerechnet werden. Die Regierung hat u.a. die Empfehlung ausgegeben, Hochhäuser zunächst zu meiden.Derzeit kommt es auf der Strecke zwischen Flores und Tikal sowie in  der Nähe von El Remate vermehrt zu bewaffneten Überfällen auf Touristen. Es ist erhöhte Vorsicht geboten. Reisende in diese  Region sollten sich vorab mit der Tourismusbehörde INGUAT in Verbindung setzen und ggf. Sicherheitsbegleitung anfordern.

 

 

12. November 2012   Mali     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktueller Hinweis/ Reisewarnung

 

Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. In dieser Region besteht für Ausländer ein hohes Risiko, Opfer von Gewaltverbrechen oder Entführungen zu werden.Die Lage im dichter besiedelten Südwesten Malis hat sich nach dem Militärputsch vom 21./22.03.2012 etwas stabilisiert, bleibt jedoch volatil und unübersichtlich.Insbesondere sind die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen weiterhin nicht abzusehen.

 

 

12. November 2012   Bangladesh     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Reisende sollten sich nach Möglichkeit vor Reiseantritt bei ihrem Reiseveranstalter oder anderen verlässlichen Quellen über die tagesaktuelle Sicherheitslage informieren. Es wird empfohlen, größere Menschenansammlungen zu meiden.

 

 

09. November 2012   Guatemala     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 07.11.2012 ereignete sich in Guatemala ein Erdbeben der Stärke 7,2. Die guatemaltekische Regierung hatte daraufhin für das gesamte Staatsgebiet eine Warnung ("alerta roja") ausgesprochen.Über die Departements San Marcos, Quetzaltenango, Quiché und Huehuetenango wurde am 08.11.2012 aufgrund der verursachten Schäden ein 30-tägiger Alarmzustand von der Regierung verhängt.Bei Reisen wird geraten, sich zuvor bei den örtlichen Behörden über aktuelle Einschränkungen und zur Sicherheitslage zu informieren.Mit weiteren Nachbeben muss in den Tagen nach dem Erdbeben gerechnet werden. Die Regierung hat u.a. die Empfehlung ausgegeben, Hochhäuser zunächst zu meiden.Derzeit kommt es auf der Strecke zwischen Flores und Tikal sowie in  der Nähe von El Remate vermehrt zu bewaffneten Überfällen auf Touristen. Es ist erhöhte Vorsicht geboten. Reisende in diese  Region sollten sich vorab mit der Tourismusbehörde INGUAT in Verbindung setzen und ggf. Sicherheitsbegleitung anfordern.

 

 

08. November 2012   Bahrain     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Am 5. November 2012 kam es zur Explosion von mehreren improvisierten Sprengsätzen im Innenstadtbereich von Manama, bei dem 2 Menschen starben und einer verletzt wurde. Am 8. November 2012 explodierte wieder ein kleinerer Sprengsatz. Die bahrainischen Sicherheitsbehörden empfehlen daher, verdächtige Gegenstände oder Objekte keinesfalls anzufassen oder zu bewegen und bei Erkennung entsprechender Gegenstände die nächste Polizeidienststelle (Rufnummer 999) zu unterrichten.Aktuelle Hinweise finden Sie auch auf der Website der Deutschen Botschaft Manama unter www.manama.diplo.de .

 

 

08. November 2012   Portugal     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktueller Hinweis

 

Die portugiesischen Gewerkschaften haben für den 14. November 2012 zum Generalstreik aufgerufen. Es ist mit erheblichen Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr zu rechnen. Auch Flughäfen können von Streikhandlungen betroffen sein. Bitte nehmen Sie vor Reiseantritt mit Ihrer Fluggesellschaft Kontakt auf.

 

 

08. November 2012   Guatemala     Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 07.11.2012 ereignete sich in Guatemala ein Erdbeben der Stärke 7,3. Die guatemaltekische Regierung hat daraufhin für das gesamte Staatsgebiet eine Warnung ("alerta roja") ausgesprochen.Bei Reisen in die Touristengebiete in den Verwaltungsbezirken Petén, Tikal und Antigua wird geraten, sich zuvor bei den örtlichen Behörden über aktuelle Einschränkungen und zur Sicherheitslage zu informieren.Mit weiteren Nachbeben muss gerechnet werden. Die Regierung hat  u.a. die Empfehlung ausgegeben, Hochhäuser zu meiden.Derzeit kommt es auf der Strecke zwischen Flores und Tikal sowie in  der Nähe von El Remate vermehrt zu bewaffneten Überfällen auf Touristen. Es ist erhöhte Vorsicht geboten. Reisende in diese  Region sollten sich vorab mit der Tourismusbehörde INGUAT in Verbindung setzen und ggf. Sicherheitsbegleitung anfordern.

 

 

05. November 2012   Mosambik    Reise- und Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Piraterie auf hoher See

 

Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Wenn sich auch vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine erfolgreichen Kaperungen mehr ereignet haben, bleibt die Gefahr latent vorhanden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.mschoa.org dringend empfohlen.